Die
niederbergische Kulturlandschaft ist über etliche Generationen in
mehreren Jahrhunderten entstanden und zeichnet sich durch Wiesen,
Felder und Wälder in einer abwechslungsreichen Topographie aus.
Inmitten dieser Landschaft haben sich zahlreiche Kotten oder kleinere
Höfe niedergelassen, von denen zwar nur noch wenige
landwirtschaftlich bewirtschaftet werden, aber welche maßgeblich
für das Landschaftsbild einer Bauernidylle verantwortlich sind.
Durchzogen wird dieser Landschaftsraum von dem Fließgewässer
Deilbach, der dem gleichnamigen Tal seinen Namen gibt.
In diesem Tal möchten nun Investoren unter dem Deckmantel eines so
genannten "Priviligierten Landwirts" großflächige
agrarindustrielle Anlagen legitimieren und errichten.
Der Bürger- und Bürgerinnenverein NaturLandschaftSchutz
Deilbachtal hat sich zum Ziel gesetzt, die niederbergische
Kulturlandschaft zu erhalten und ein Ausbreiten von Agrarindustrie zu
verhindern. Die Folgen für Mensch, Pflanze und Tier sind für
diesen Landschaftsraum verheerend.
Naherholungsuchende aus den Ballungsgebieten wie der angrenzenden
Metropole Ruhr, dem Bergischen Raum oder auch der Nieder-Rhein-Region
sind von diesem Vorhaben ebenso besorgt wie die unmittelbar betroffenen
Anwohner und Anwohnerinnen.